Quereinstieg
Auch ohne klassische Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich kannst du in die Eingliederungshilfe arbeiten: Denn gesucht werden nicht nur klassische Fachkräfte, sondern auch Menschen mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen.
Was dich erwartet
In der Eingliederungshilfe arbeiten viele Berufsgruppen zusammen: Neben Fachkräften aus unterschiedlichen sozialen Berufen, werden auch Fachkräfte anderer Ausbildungsberufe gesucht: Köche oder Köchinnen, Mitarbeitende in der Hauswirtschaft, handwerklich ausgebildete Personen für Werkstätten und tagesstrukturierende Angebote gesucht.
Wenn du direkt mit Menschen arbeiten möchtest, zum Beispiel in einer Wohneinrichtung oder im Freizeitbereich ist ein Einstieg auch ohne Vorerfahrung möglich. Das muss auch nicht immer in Vollzeit sein! Viele Einrichtungen freuen sich über Personen, die zum Beispiel vormittags für ein paar Stunden mit anpacken oder am Wochenende arbeiten möchten.
Du beginnst dann meist als Assistenzkraft oder Hilfskraft und wirst im Alltag angeleitet. Schritt für Schritt übernimmst du mehr Aufgaben und lernst, wie Unterstützung konkret funktioniert. Parallel kannst du dich weiter qualifizieren, zum Beispiel über interne Schulungen, berufsbegleitende Fortbildungen oder mit dem Ziel, später eine Ausbildung wie die Heilerziehungspflege zu machen. Viele Träger unterstützen diesen Weg aktiv. So kannst du auch ohne klassischen Einstieg langsam in den Beruf hineinwachsen.
Neben Fachkräften aus verwandten Berufen wie Pflege, Erziehungswissenschaften oder Pädagogik, werden auch Köche oder Köchinnen, Mitarbeitende in der Hauswirtschaft oder handwerklich ausgebildete Personen für Werkstätten und tagesstrukturierende Angebote gesucht.
Ja. Du steigst meist als Assistenz- oder Hilfskraft ein und wirst im Arbeitsalltag begleitet und eingearbeitet.
Das hängt ganz von dir und der Einrichtung, die du dir ausgesucht hast, ab: viele Einrichtungen freuen sich über Menschen, die “nur” für ein paar Stunden, halbtags oder an bestimmten Tagen unterstützen und mit anpacken.
Die meisten Einrichtungen unterstützen Personen im Quereinstieg aktiv und bieten ihnen - neben der Einarbeitung in der Einrichtung - auch Fortbildungen, interne Schulungen oder berufsbegleitende Weiterbildungen an.
Du kannst dich direkt bei Einrichtungen bewerben und dich über konkrete Einstiegsmöglichkeiten vor Ort informieren.
Einrichtungen, Träger und die Berufsberatung helfen dir dabei, den passenden Einstieg und mögliche Weiterbildungen zu finden. Schau am besten in unserem Hessenverzeichnis nach, such dir ein oder mehrere Einrichtungen in deiner Nähe aus und ruf einfach mal an. Dann könnt ihr besprechen, ob und wie deine bisherigen Erfahrungen dort am besten eingesetzt werden können - und natürlich hilft dir dann auch deine Einrichtung dabei, die passende Weiterbildung zu finden.