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Gemeinsame Arbeit in der Wäscherei: Ein Mann und eine Frau falten Textilien im barrierefreien Alltag.

Praktikum & Freiwilligen­dienst

Ein Praktikum oder Freiwilligendienst ist oft der beste Weg, um herauszufinden, ob die Arbeit in der Eingliederungshilfe zu dir passt. Du bekommst echte Einblicke in den Alltag, arbeitest im Team und erlebst direkt, wie vielfältig die Aufgaben in diesem Berufsfeld sind.

Was dich erwartet

In einem Praktikum lernst du in kurzer Zeit Einrichtungen, Aufgaben und Menschen kennen und bekommst ein Gefühl dafür, ob dir die Arbeit liegt und Spaß macht. 

Ein Freiwilligendienst, zum Beispiel ein FSJ oder ein Bundesfreiwilligendienst, geht noch einen Schritt weiter: Du arbeitest für mehrere Monate in einer Einrichtung mit, übernimmst erste Aufgaben und sammelst wertvolle Erfahrungen. Dabei bist du Teil eines Teams und begleitest Menschen im Alltag. 

Eine Frau und ein Mann blicken lächelnd zurück, während sie gemeinsam auf einem Parallel-Tandem im Außenbereich fahren.

Ein Praktikum dauert meist eine bis mehrere Wochen. Das kannst du ganz flexibel mit der Einrichtung, für die du dich entschieden hast, vereinbaren. Manchmal sind sogar einzelne Schnuppertage möglich. 

Ein Freiwilligendienst geht in der Regel 6 bis 12 Monate und gibt dir die Möglichkeit, den Arbeitsalltag intensiver kennenzulernen.
 

Deine Aufgaben hängen stark von der Einrichtung ab. In einer Wohneinrichtung unterstützt du beispielsweise bei ganz alltäglichen Dingen: den Tag strukturieren, gemeinsam Einkaufen gehen und kochen und Unterstützung bei der Freizeitgestaltungen können dazu gehören. In einer Werkstätte können deine Aufgaben ganz anders sein: Hilfestellungen bei der Verrichtung bestimmter Tätigkeiten, Lernen neuer Arbeitsabläufe - manchmal kannst du auch handwerklich gefordert sein.

Allen Einrichtungen ist gemeinsam: Du begleitest Menschen im Alltag, unterstützt bei praktischen Dingen und hilfst dabei, Selbstständigkeit zu stärken.

Der Arbeitsalltag kann sehr unterschiedlich sein: In einer Wohneinrichtung begleitest du eher den Alltag, in einer Werkstatt unterstützt du bei Arbeitsabläufen, in ambulanten Angeboten bist du viel unterwegs. Wenn du einen Träger wählst, der ein breites Angebot hat, kannst du vielleicht auch in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern.

Du kannst dich direkt bei Einrichtungen oder Trägern bewerben - am besten rufst du an oder schreibst eine Mail. In unserem Hessenverzeichnis kannst du ganz einfach herausfinden, welche Träger ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst anbieten und an deinem Wunscheinsatzort sind.

Einrichtungen vor Ort, die Träger von Freiwilligendiensten oder auch die Berufsschulen und die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit helfen dir sehr gerne dabei, den passenden Einstieg für dich zu finden und beantworten deine Fragen.

Mach auch du es machbar!

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